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CSD Köln 2005-
Uferlos e.V.
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Kölner
Bi-Gruppe feierte Cologne Pride & CSD
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Cologne
Pride 18. Juni - 3. Juli
CSD in Köln: 1.-3. Juli
Wie Karneval im Sommer
Das Motto 2005 hieß :
lebenslang
liebens:würdig
Alt sein
bedeutet nicht leistungsunfähig oder lästig sein.
Alt sein bedeutet aber stets Erfahrung und ein Stück Lebensweisheit.
Eine Weisheit gilt unabhängig von Alter und Person: jeder
Mensch, und damit selbstverständlich auch jede Lesbe und
jeder Schwule, ist lebenslang liebens:würdig!
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Uferlos e.V.
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Der Kölner
CSD 2005 war wieder ein voller Erfolg! |
Der
CSD Uferlos Chronik 2005
Hier ein Paar CSD Eindrücke von Fabian: 1.
Juli 2005 FIRST FRIDAY
Bei der FIRST FRIDAY Tanzveranstaltung am Freitag waren fast 20 von uns
da. Es
war fast wie damals als wir unsere eigene Party im SchuLZ hatten. Angereist
war
Marie aus Holland. Miriam hatte auch zwei Arbeitskollegen, Berwyn (oder
Bear-win) aus Wales und eine Amerikanerin, dabei. Da die Besucherzahlen
immer
mehr werden, koennen wir vielleicht sogar bis zum naechsten CSD wieder
eine
eigene Party haben (danach wurde auch am Stand oft gefragt). Das kann
aber nur
passieren, wenn wir genuegend Menschen haben, die mitmachen: Kasse, Garderobe,
Dekos auf- und abbauen. Ein geeigneter Ort muss auch noch gefunden werden.
Ilona
hat den WEST BAHNHOF vorgeschlagen.
BI-INFOSTAND
Freitag:
Ich, so wie die meisten anderen auch, wie ich gehört habe, hatte
am Anfang ein
bisschen Schwierigkeiten, den Stand ueberhaupt zu finden. Ulla, David
(neuer
BiNe Vorstand aus Hamburg) und ich waren aber 10h am Start. Schön
war es, dass
es einen Stuessgen mit Bäckerei mit Kaffe gleich um die Ecke gab.
Da die Mutter von Ulla vor kurzem gestorben ist (ich habe das erst bei
der FIRST
FRIDAY Party erfahren), waren wir besorgt, dass Ulla vielleicht ausfallen
würde, wir hatten sogar schon Peter K. Gefragt, ob er mit seinem
Auto eventuell
einspringen könnte fuer den Auf- und Abbau, aber Ulla wollte die
Arbeit weiter
machen. Danke Ulla!
Der Standort selbst war nicht wirklich optimal - aber da haben wir keinen
Einfluss drauf. Erstens war es wieder nah dran an der Techno Bühne,
aber
wenigstens war es nicht so laut wie im letzten Jahr (die Erste-Hilfe-Zelte
&
Wagen haben die Schalwellen ein bisschen gedämpft). Störend
war allerdings die
Sirene von den Rettungswagen die sporadisch vorbei fuhren. Der Strasse
selbst
war am Samstag nicht so gut besucht, da sie ein bisschen abgelegen ist
und noch
nie zuvor für den CSD-Einsatz benutzt worden war. Die meisten Menschen
-Gewohnheitstiere wie wir sind - haben ab dem Technoplatz umgedreht in
dem
Glauben, dass es sowieso nicht weiter geht. Sonntag war aber ok.
ESSEN
AM SAMSTAGABEND im Deutzerbahnhof:
Wir hatten eigentlich nur für 20 reserviert, und zum Schluss waren
fast 40
Menschen da. Das Lokal war gut, ich fande den Service besser als im Spielplatz,
und sogar preiswerter. Dennoch weiss ich von wenigstens zwei Personen,
die nicht
gekommen sind, weil sie nicht genug Geld hatten. Ich habe bei Vivian
(BiNe-Aktivistin) gesessen und ihren Mann Terry Truck zum ersten Mal
kennengelernt. Er ist Pianist und Musikproduzent von Viellieb Rekords.
http://www.vielliebrekords.de/
Danach haben sich die meisten in kleineren Cliquen in verschiedene Richtungen
verabschiedet. Ich selber bin mit Miriam, Sonja und Berwyn unterwegs gewesen
und
landete in der Blue-Lounge-Bar, und bin erst um 4Uhr nach Hause gekommen.
STAND
Am SONNTAG
Ich bin erst ab 2 Uhr wieder zum Standdienst gekommen, wo ich Patrick
abgeloest
habe. Obwohl er eigentlich nur fuer die erste Schicht eingetragen war,
hat er
von Auffbau um 10 bis 14 Uhr den Stand betreut, weil wir keine andere
Leuten
finden konnten, um die 2. Schicht zu besetzen. DANKE
PATRICK fuer Deinen
Einsatz!!!!!
Obwohl ich nicht dabei war, hat Peter mir berichtet, dass ein paar von
uns doch
mit den Grünen in deren Sambafussgruppe mitgegangen sind. Ich habe
gehört, der
Weg war lang und hart - Peter ist erst ab 5 wieder aufgetaucht - also
fünf
Stunden auf den Beinen gewesen.
Dazwischen haben wir Prominenten-Besuch bekommen: Mouron, eine sehr bekannte
lesbische Chanson Sängerin aus Frankreich, war mit Peter P. (auch
lange nicht
mehr gesehen), Vivian und ihrem Mann unterwegs. Ich habe Mouron in Paris
in der
Piano Zinc Bar in den 80iger Jahren kennegelernt, und ein Freund von mir
hat
eine alte Wohnung von ihr übernommen - die Welt ist wirklich ein
Dorf.
Mehr über Mouron und ihren Produzenten Terry Truck:
Mouron
http://www.bloom.de/articles/article_000745.htm.
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/archiv/.bin/dump.fcgi/2000/0925/lokales/0070/index.html
http://www.homo-mahnmal.org/documents/Personen.php
Terry Truck:
in English only http://perso.wanadoo.fr/mouron/English.html
Noch ein Beweiss, dass die
Welt wirklich klein ist: Paul (unser CSD Stammgast
aus Holland, dieses Jahr wieder als Polizist unterwegs) und Felix (wieder
mal
öfter bei den ersten Montagen dabei) haben festgestellt, dass sie
miteinander
verwandt sind und haben es früher nie gewusst! Sie haben sogar eine
gemeinsame
Tante, die noch lebt.
Also der CSD bringt Menschen wirklich zusammen...
Andere
Gäste...
Felix ist auch mit sein Freund vorbei gekommen - es war schön endlich
mal ein
Gesicht eine Name geben zu können. Auch ehemalige Vorstand mitglied
Claus A. hat
ein kurze besuch auf unser Stand gemacht.
Zum Schluss ist noch
eine kleine Panne passiert (zumindest die einzige die, so
weit ich weiss, bemerkt wurde) Wolfgang ist beim Abbau mit zwei Stühlen
in die
falsche Richtung gelaufen. Bis er uns wieder gefunden hat, war Ulla mit
ihrem
Wagen schon weg. Er musste die Stühle zu sich nach Hause nehmen.
Ilona, die
auch bei Abbau dabei war, hat richtig kommentiert "Na ja, was sonst
SHIT HAPPENS".
Auch zum Schluss haben mehrere
wieder der Wunsch nach einem eigenen Wagen
geäussert. Wenn wir noch ein bischen mehr gewachsen sind -wir haben
übrigens
momentan Zuwachs an Menschen, die sogar beim Orgateam aktiv werden wollen-
wird
das bis nächstes Jahr vielleicht sogar machbar.
Also, nochmals vielen
Dank an alle, die geholfen haben, ohne euch hätten wir
gar nichts machen können. Auch ein Danke an Monika und die "Lauter
Lesben"
Gruppe nebenan, die auf unseren Stand am Samstag, als wir Essen gegangen
sind,
aufgepasst haben.
Ciao,
Fabian Doles
Vorstand
Uferlos e.V.
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