Bilder
werden nach und nach eingearbeitet so wie ich die von euch bekomme
- Fabian
der Webmaster
Unser traditionelles
Bi-Abendessen im
"Deutzer Bahnhof"
Samstag, 15.07.2005
Falls
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Hallo!, wie schön das
du da bist !!! |
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| Dieses
Jahr auf der Terrasse |
Bleibt
doch alles in der Familie |
Ein
Dandy |
Smile
everyone |
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| Komm
zurück! |
Du
kriegst,
mich nie! |
Hilfe!
Ich muss hier raus! |
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| Wir
gehören dazu! |
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Scheinen
Selbstzufrieden zu sein! |
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Happy
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Love
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"Love
me both Ways"
Ich gehorche nur meinem Vater |
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| Guck
nicht so tief in Dein Glas
sondern mal neben Dich.. |
Austausch
von
Gedanken |
Er
gehört
zu mir... |
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| Ahh,
wie schön |
und
weil es so schön war,
hier nochmals... aber näher dran. |
Der
Dozent möchte jetzt mit dem Vortrag anfangen
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| Tiefer
Moment |
Werden
die alle noch da sein, wenn
ich die Augen aufmache?? |
Ich
glaub ich
träume |
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| Alle
man hier gucken,... knips |
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"Ich
war noch niemals auf Hawaii" |
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| Die
Drei von der Tankstelle |
Halt
mich fest |
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Willst
du mir schmeicheln? |
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Ich
wollte immer
Fotografin werden |
Abend Essen | Infostand
| Party |
Parade |
Bilder aus dem Netz
Am
Infostand
Ecke Kleine Buddengasse &
Falls
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Glamour
Girl |
Ihr freundliches Begrüssungskommitee |
Village
People II. |
.jpg)
Ingo:
Zum
zweiten Mal beim
Standdienst der Bigruppe dabei
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Ingo:
Mein Rückblick auf den CSD 2006
Zum zweiten Mal war ich diesmal aktiv beim Standdienst der
Bigruppe dabei, letztes Jahr hatte ich diese Gelegenheit
bewußt für mein Coming out genutzt, also ist
jetzt auch ein guter Zeitpunkt, mal eine kleine Bilanz zu
ziehen.
Während ich letztes Jahr noch ziemlich verkrampft war
und die vorbeiströmenden Menschenmassen meist unter
dem Gesichtspunkt "ist da jemand dabei der dich kennt
?" musterte, genoß ich diesmal bei meinem Standdienst
zusammen mit Ulla am Sonntag vor allem die teils sehr schrillen
und offenherzigen Outfits der Menschen, so nach dem Motto
:
"Toll, was es so alles gibt :-)"
Thematische Gespräche hatte ich allerdings sehr wenige,
denn auch bei den Interessenten gibt es natürlich große
Hemmschwellen vor einem offenen Gespräch, so nahmen
sich viele halt einfach nur unser Infomaterial mit.
Viele Besucher wollten einfach nur wissen, wo die Parade
lang geht oder fragten nur nach dem Weg, dank ausführlichem
CSD-Programmheft und Ortskenntnis konnte allen geholfen
werden.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Besucherin,
deren inzwischen erwachsene Kinder beide bisexuell sind.
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Mit ihr führte
ich ein langes Gespräch über die aufgetretenen Probleme
und sagte ihr auch, daß es ja immerhin heute nicht mehr
so schwer wie zu der Zeit ist, als ich noch Jugendlicher war.
Ich hoffe, daß sie uns bald bei einem Montagstreffen im
Büze besucht, es gäbe sicher noch viel an Erfahrungen
auszutauschen.
Daß es selbst in Köln unter der Regenbogenflagge nicht
einfach ist, bekamen leider 2 Mitglieder unserer Gruppe zu spüren,
die bei unterschiedlichen Gelegenheiten im CSD-Trubel am Sonntag
verbal und sogar handgreiflich attackiert wurden :-(
Im Vergleich zum letzten Jahr hatten wir diesmal einen schöneren
Standplatz, in der kleinen Budengasse, Nähe Altermarkt. Auch
das Wetter war optimal, Sonne bis zum Abwinken und ein leichter
Wind, da ließ es sich gut aushalten :-)
Während meines langen Gesprächs mit der Mutter waren
Lilly und Susanne gekommen, un Ulla und mich abzulösen. So
konnte ich jetzt schnell zur Komödienstraße gehen,
um noch die Parade zu sehen. Obwohl ich dort sowohl Anfang wie
Ende noch miterlebte, sah ich aber nur einen Bruchteil, denn viele
Fußgruppen hatten wohl vorher schon den Zug verlassen (für
die Parade war das Wetter auch ziemlich anstrengend).
Außerdem bot der CSD für mich endlich wieder Gelegenheit
zu einem persönlichen Gespräch am Stand der Feuerwehr-Gays.
Das war eine wichtige Bestätigung für mich, bei meinem
Coming out in meiner Löschgruppe bisher das meiste richtig
gemacht zu haben.
Ich habe aber wohl noch einen langen Weg zu einem glücklichen
bisexuellen Leben mit einer festen Beziehung vor mir.
-Ingo- |
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| Für
das erste Mal machen die das gut
(beide zum ersten Mal beim CSD) |
Sex
Sells |
Proll
Schmuckträger |
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So
klappt es auch mit den Nachbarn |
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.jpg)
Sonja
(links) & Miriam (rechts)
Haben zusammen ein Doppelschicht
am Infostand geschmissen
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Miriam
- Mein CSD 2006 -
Ja, ja, die Überschrift klingt wie der Titel eines
Schulaufsatzes über die Sommerferien, aber, ganz ehrlich,
für mich haben sich diese drei Tage Ausnahmezustand
auch wirklich ein Stück wie Urlaub angefühlt.
Day
1: Es begann
Freitagabend, als ich mit dem Fahrrad schon ab Höhe
der Ringe immer mehr händchenhaltende Pärchen,
die nicht dem Mamapapakindklischee entsprachen, kreuzte.
Endlich ein Wochenende lang in aller Andersartigkeit ganz
„normal“ sein, ohne blöd angegafft zu
werden, und an dem sich unangenehm vertraute verbale Übergriffe
à la „kann ich mitmachen, ey“ auf einen
einzelnen Ausnahmefall an einem anderen Ende der Stadt
beschränken sollten.
Gegen 21 Uhr erreichte ich unseren Stand von uferlos in
der Kleinen Budengasse, wo abgesehen von geschlechtlich
nicht näher definierbarem Gyros an dem Stand Anfang
der Strasse noch alle übrigen Stände ziemlich
leer waren. (Ganz unter uns, ich bezweifle, dass selbst
einer von uns sonst so offenen Uferlosen mit steigenden
Temperaturen irgendwann am Wochenende genug Offenheit
gefunden hat, dem Fleischhäcksel näher zu kommen.).
Fabian, Stephan, Birgit, Felix, Christoph, Peter und Maria,
der alljährliche Besuch aus Holland ,(diese Aufzählung
erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit) waren
schon länger da, und unmittelbar nachdem Maria mich
gefragt hatte, wie es denn meiner Freundin ginge, bog
selbige auf ihrem Fahrrad auch um die Ecke und mein wunderschönes
Wochenende mit Sonja begann.
|
Es war kurz
nach 22 Uhr, als sich das kleine Uferlos-Grüppchen auflöste
und einige über das noch recht leere Straßenfest schlenderten.
Sonja und ich machten uns nach einem Imbiss von dort auf den Weg
zu der vielgepriesenen Sex-im-Dreck-Party, wo wir noch u.a. Armin,
Julia und Susann treffen sollten. An dieser Stelle sei darauf
hingewiesen, dass der Name dieser wirklich guten alternativen
Party auf einem Bauwagenplatz entgegen mancher wiederholten Beteuerung
sehr wohl Motto ist – es soll tatsächlich mehrere Dark
Rooms (MM, FF, MF) gegeben haben, wie wir tags drauf aus zuverlässiger
Quelle erfuhren, obwohl wir Unschuldigen gar nichts davon mitbekommen
haben! Gott, sind die Bi’s bi-eder…
Das ziemlich
zahlreiche Publikum war gemischt in allen Richtungen, die Stimmung
war nett und die Musik war gut, bis die Polizeideinfreundundhelfer
gegen 2 Uhr unter großem Gepfeife mal eben die Musikanlage
abtransportierte. Aber eine geschlechtlich UND politisch so fehlorientierte
Party muss man natürlich unterbinden… Auch wenn dann
ab 3 Uhr für musikalischen Ersatz gesorgt worden war, kam
bei Julia, Sonja und mir die Partylaune nicht mehr richtig zurück
und wir machten uns nach einem fiesen Döner (der dem Fleischmatsch
in Standnähe nicht unähnlich war, aber um die Uhrzeit
ist frau ja nicht mehr so wählerisch, und Sonja hat entgegen
ihrer felsenfesten Ankündigung doch keine Magenschmerzen
davongetragen) auf nachhause. Trotzdem mein Fazit: nächstes
Jahr simmer wieder dabei, neben den Ausnahmepartys vom Kingdom
of Cologne war das sicher die Szeneparty, auf der ich mich am
wohlsten gefühlt habe (abgesehen natürlich von unserer
eigenen uferlos-Party, klar…).
Day 2: Am Samstag
dann hatten Sonja und ich von 15 Uhr an (ja, gut, wir waren
nicht ganz pünktlich da, aber etwas anderes hätte
bei den übrigen Standbesetzern auch nur Verwirrung
ausgelöst) Standdienst, wurden ab und an von Stephan
begleitet und eigentlich waren immer einige aus der Gruppe
um uns. Es war schön, Lilly und Susanne gemeinsam in
Aktion zu erleben, und zusammen mit Julia sind dabei echt
nette Bilder von der kölschen Staffel von „The
L-Word“ entstanden, die man auch auf der website besichtigen
kann. Es war sehr heiß, sehr voll und wir hatten deutlich
mehr zu tun als im Vorjahr. Der Stand neben uns bot farbige
Iro-Perücken feil, und trotz der zumindest mir nicht
ersichtlichen politischen oder irgendwie szenemäßigen
Aussage (ok, manche Perücken waren regenbogenfarbig)
passten Kommerz und Selbsthilfegruppe spätestens ab
dem Zeitpunkt, wo das knackige Modell („sind die echt?!“)
als (fast) einziges „Kleidungsstück“ unser
Bi-Symbol zwischen den benannten Brüsten aufgemalt
hatte, gut zusammen. Für Näheres verweise ich
auch hier auf die Photos auf der website…Möglicherweise
trieb uns der Nachbarstand also noch zusätzliche Perverse
: ) aus aller Welt in die Arme, und es kamen zum Teil interessante
Gespräche mit den verschiedensten Personen aller Geschlechter,
Orientierungen und Altersstufen zustande. |
|
.jpg)
"Für
mich persönlich war es eine schöne Erfahrung,
zum ersten Mal dort Besuch von Menschen aus
meiner "anderen" Welt zu bekommen"
|
Für mich
persönlich war es eine schöne Erfahrung, zum ersten
Mal dort Besuch von Menschen aus meiner „anderen“
Welt zu bekommen: eine enge Freundin und ein Freund von ihr und
der damalige Freund meiner Ex-Freundin (aus Düsseldorf!)
schauten zwischendurch am Stand vorbei.
Um 19.30h löste uns Katrin ab, und zusammen mit der aus Kiel
zugewanderten Nina radelten Sonja und ich dann rüber zum
Deutzer Bahnhof, wo das große Bi-Essen stattfinden sollte.
Wir hatten Glück und konnten tatsächlich draußen
in der lauen Sommernacht sitzen und wuchsen im Laufe des Abends
auf ungefähr 30 Leute an. Trotz eines sehr entgegenkommenden
Kellners fand ich persönlich das Essen eher mau und bei den
Ausmaßen meiner Portion (ja, ich bin gefräßig)
auch überteuert, aber der Abend an sich war wirklich sehr,
sehr nett und ich hatte zahlreiche vielseitige, bereichernde und
gute Gespräche mit den Leuten rings um mich herum und den
Eindruck, dass es den anderen auch so ging.
Von da ging es dann in einem Grüppchen aus einem weiblichen
Neuzugang mir unbekannten Namens, Lilly, Susanne, Julia, Ingo,
Katrin und ihr Freund, meiner herzallerliebsten Sonja und –
unfassbar, aber war ? - einer total partygelaunten Birgit über
den Rhein hinüber an den Barbarossaplatz in die Besser-Bar.
Zwar war hier eigentlich stimmungsmäßig der Name leider
nicht Programm, aber irgendwie schaukelte sich die Stimmung unter
uns so hoch, dass wir den Laden echt gerockt haben. Auch hier
kann ich nur auf die ausführliche Photoserie hinweisen, Bilder
sagen in diesem Fall wirklich mehr als tausend Worte. Jägermeister
rocks, Danke Birgit und allen anderen für einen richtig tollen
Abend bis in die frühen Morgenstunden!
Die Aussicht auf einen romantischen Sonnenaufgang am Rhein tauschten
Sonja und ich dann im Anschluss an die Party gegen pampige Pizza
und eine Tüte Chips auf den Fahrrädern Richtung Agnesviertel,
bevor wir dann ziemlich tot ins Bett fielen und erst am nächsten
Mittag die Augen öffneten.

"...der
Geschmack einen sehr intensiven Urlaubsgefühls nachhaltig
in mir zurück – mein CSD 2006 war wirklich
einfach klasse und ich freu’ mich auf das nächste
Jahr!"
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Day
3: Dann
wieder in die Stadt, durch die Menschenmassen versuchten
wir, in Sichtweise der Parade zu gelangen. Die Atmosphäre
war eine Mischung aus schwullesbischem Karneval, Ballermann
und Fußballparty, manch eine Drag Queen war zu schön
anzusehen und über die vereinzelt inmitten der Regenbogenfarben
aufblitzenden Schwarzrotgold-Sprenkel konnte man lächelnd
hinwegsehen. Irgendwie war es wirklich mottogetreu 100 %
NRW – Nur mit uns. Letztlich bedauerten wir es, nur
so wenig davon mitbekommen zu haben, vor allem haben wir
den Umzug einer kleinen Gruppe Uferloser verpasst –
statt der von uns errechneten 17Uhr markierte bereits 15
Uhr den Schlusspunkt des Umzugs, aber Sonjas und mir gemeinsamer
fehlender mathematischer Zeitsinn ist ja bekanntlich nichts
neues… Ich habe im bunten Überschwang übrigens
den Entschluss gefasst, im nächsten Jahr da mal in
Papas „Love me both ways“- T-Shirt aus der Kakaowerbung
aktiv mitzuflanieren und ihm vielleicht von dort aus in
die Kamera zu winken…
Dann ging es an die anderen Infostände und auf die
Shoppingmeile des übervollen Straßenfests rings
um Alter Markt und Heumarkt, 20 Meter in 20 Minuten, neue
Ringe mussten an Füße und Ohren, bevor wir zum
letzten Mal am uferlos-Stand aufliefen.
Auch dort war wieder viel los, die Flyer wurden immer weniger
und Kondome hatten wir zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr
(ob bisexuelle Kondome wohl die Lust steigern oder warum
gingen unsere besonders gut weg?!), und immer wieder interessierten
sich Leute für unser Bi-Symbol, wollten wissen was
es bedeutet und wie wir Bisexualität leben. |
Auch die „Garantiert
100 % Bisexuell“ -Buttons verkauften sich recht gut, und
in Anbetracht des positiven feedbacks auf meine übergroßen
selbstgebastelten Regenbogen-Bi-Symbole, die uns am T-Shirt hafteten,
sehe ich Chancen für eine neue Karriere.
Es gab auch nette Besuche von anderen Ständen, so z.B. Kay
vom Kingdom
of Cologne, den Kölner Drag Kings, und Corrie
und Andreas von RichtigAmRand
(RaR), der Gruppe für Schwule, Lesben, Bisexuelle
und Transgender mit Behinderung.
Der hitzebedingte Wasserverlust wurde mit allem zwischen Caipirinha
und Leitungswasser ausgeglichen, der Bogen zwischen Spießbrötchen
und Eis zeigte kulinarische Parallelen zu einem Kindergeburtstag,
und frisch gestärkt zogen Sonja und ich nach einem diesmal
kürzeren Standdienst dann gegen 19 Uhr ein letztes Mal zu
den Bühnen des Straßenfestes. Dabei war das Geschehen
neben der Bühne weitaus interessanter, insbesondere als Sonja
groupiemäßig Olivia Jones in die Arme lief, der nach
eigenen Angaben gefühlt 28-jährigen (ja, Schwester!)
Miss Drag Queen Of The World 1997, die Entertainerin bekannt aus
Funk und Fernsehen, die bereits als Teilzeit-Bäuerin, freischaffende
Politikerin, museale Märchenerzählerin und Kiez-Botschafterin
gearbeitet hat („es gibt rote Teppiche, die sind besser
als ein Orgasmus“). Na ja, Sonja zierte sich erst ein wenig,
es war ihr wohl doch etwas peinlich so ostentativ für ein
Photo zu posieren, aber sie war gleichzeitig so begeistert von
Miss Jones, dass ich der Königin des Drags dann irgendwann
einfach „Hier, meine Freundin“ in die Arme und bei
meiner Kamera auf den Auslöser drückte.
Auch sonst gab es viel zu gucken, und mir machte es besonderen
Spaß, Sonja deutlich häufiger als im Vorjahr am Ärmel
zu zupfen, um sie auf feminine Frauenpärchen in Röcken
hinzuweisen – wer uns beide kennt, weiß warum…
Den Abschluss bildete die E’De Cologne-Party im Innenhof
des VHS-Geländes am Neumarkt, wo man gegen 1,- € zugunsten
der AIDS-Hilfe elektronischer Musik und hippen Menschen unter
freiem Himmel frönen konnte, und wo wir auch eine Arbeitskollegin
von Sonja im Kreise ihrer Lieben trafen. Hungrig und ausgepowert
landeten Sonja und ich zum Ausklang schließlich mitten im
schunkelnden Schlagerkarneval der Brennerei Weiß, wo ich
beeindruckt zugucken durfte, wie Sonja zu den Klängen eines
lauten Gegröles aus Udo Jürgens und Höhner ein
deftiges Gulasch geradezu inhalierte, während mein Teller
gleichen Belags vergleichsweise statisch verharrte. Als wir dann
(zeitversetzt) beide fertig und gesättigt waren, ging es
zurück zu unseren liebevoll aneinandergeketteten Rädern
am Dom, und nach einem letzten Kuss traten Sonja und ich sehr
erfüllt unsere jeweilige Heimreise an.
Derartig nachhause geschwebt blieb der Geschmack eines sehr intensiven
Urlaubsgefühls nachhaltig in mir zurück – mein
CSD 2006 war wirklich einfach klasse und ich freu’ mich
auf das nächste Jahr!
- Miriam - |
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Peter
macht die Locomotive |
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| Mit
Zigarren & Rotwein haben wir uns die
Zeit am Stand Freitagabend versüsst |
Zeichen
zeigen |
So,
jetzt kann es
losgehen |
Abend Essen | Infostand
| Party |
Parade |
Bilder aus dem Netz
PARTY
Im Besser & Wolkenburg
(keine Bilder)
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Menschen-
Flüsterer |
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Last
night a DJ
saved my life |
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| Hier,
mein Herz
für dich |
Ich
habe falsch geschlafen und kann jetzt meinen Kopf nicht mehr
gerade halten |
Party
People |
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| Sie
war so korrekt... |
...dann
kamm der Alkohol... |
...der
Rest ist Geschichte |
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| Karaoke
"met dr Bierfläsch" ist
1000 mal besser als eine Luftgittare |
Vorsicht
VAMPIRE!!! |
Vogue
Girls |
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| Strike
a pose |
Eine
von
"The L-Word" |
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| Lestern
die
Schwestern? |
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Walk
like an Egyptian |
Abend Essen
| Infostand | Party
| Parade |
Bilder aus dem Netz
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PARADE
und UNTERWEGS
Falls
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Treffpunkt
Fussgängerbrücke Deutz |
Chiropraktiker
leistet erste Hilfe |
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Das
sieht
man gerne!
Wahre
Begeisterung
&
Unterstützung
von Publikum !
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Strategie
zur Parade:
die Platzierung wird diskutiert |
noch
beim
Platz suchen |
Mitten
drin im
Geschehen |
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Vielfalt
in der Gruppe |
Peter,
Paul und
wo bleibt Mary? |
Lola
(Copa Cabana)
still wearing her feathers |
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| Wie
eine Biene von Blume... |
zu
Blume. |
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Reiseleiter
sucht
seine Gruppe |
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We
are
Family |
Mr.
Bean / BiNe |
Ritter eskortiert
Prinzessin
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Die
Aufregung steigt |
Solidatität
Zeigen |
Demonstrativer
Kuss |
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Ich
habe immer
davon geträumt |
Dress
Code
A-OK |
Wechselt
er auch
die Haut? |
Bitte
verlass
mich nicht |
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Der
Ritter
rettet |
Jane
trifft Tarzan
(besser bekannt als Schlangen Boy) |
Ach,
und ich hab grad mein
Perücke nicht dabei |
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Vom
Revier |
Garantiert
100% Bisexuell |
Ihr
seid alle verhaftet |
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Peter
bringt etwas
zu Trinken |
|
Er
hat sich uns spontan angeschlossen,
sehen wir ihn jemals wieder? |
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|
Peter:
Meine Parade
Ich kann es kaum glauben, aber es war schon meine
siebte CSD- Parade, an der ich teilnahm. Man sollte meinen,
es wäre inzwischen ein bißchen Routine dabei,
aber es kribbelte immer noch wie beim ersten Mal. Dabei
sah es in diesem Jahr zunächst gar nicht danach aus,
daß wir als größere Gruppe Flagge zeigen
könnten, denn die Nachfrage nach einer offiziellen
Fußgruppe von Uferlos fiel vor dem CSD doch eher verhalten
aus. Doch schon Samstag abend war klar, daß es auf
jeden Fall eine solche geben würde, denn zu viele bewährte
Paradengänger ( wie auch ich ) wollten wieder mitmarschieren.
Und dann gab es ja auch einen niederländischen Polizisten,
der für Ordnung sorgen musste. Ohne uns hätte
er nie seinen Einsatzort gefunden……
Und so
trafen sich am Sonntag so kurz vor 12:00 Uhr zehn gutgelaunte
Menschen im passenden Outfit auf der Fußgängerbrücke
über der Mindener Straße am Aufstellungsort der
Parade. Dabei waren wieder Michael und Martin, Vivi und
( zum ersten Mal ) Holger sowie dessen Frau, dann Paul aus
Utrecht ( wie gesagt der Ordnung halber ), Bea, spontan
Fabi und ein Held auf zwei Beinen ( laut T-Shirt ), der
sich als hetero bezeichnete, aber als wunderbar offen erweisen
sollte. Bei wahrlich tollem Sommerwetter reihten wir uns
( nach etwas Suchen zu Beginn ) hinter den Ringern des Janus
ein und zogen tanzend mit. |
Es ist immer wieder faszinierend, an so vielen Menschen
mit so vielen Menschen vorbei zu ziehen und sich von einer
einzigartigen Stimmung einfangen zu lassen. Dabei kam mir
die Strecke in diesem Jahr vom Zeitgefühl noch kürzer
als sonst vor, wenngleich sie in Kilometern natürlich
gleich lang war. Und der eine oder andere am Wegesrand gab
schon zu erkennen, daß er etwas mit uns und Bisexualität
anfangen konnte ( nicht wahr, Vivi? ). Das galt überraschenderweise
auch für den Kommentator auf der Höhe von Karstadt,
der nicht nur Paul begrüßte, sondern uns als
Uferlos(e) identifizierte und das auch laut verkündete.
Das gibt zu Hoffnungen Anlaß.
Zufrieden kamen wir am Dom an und trafen uns kurz danach
alle am Bi- Stand in der kleinen Budengasse, der auch
in diesem Jahr wieder der allgemeine Treffpunkt war. Der
Nachmittag endete für mich dann mit einem Weizenbier
am Altermarkt im Kreis von zwei netten Jungs. Gekrönt
wurde das ganze am Abend mit einem niederländisch-
deutschen Barbecue auf meiner Terrasse. Kann das Leben
schöner sein?
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Abend
Essen | Infostand |
Party | Parade
| Bilder
aus dem Netz
BILDER MIT UNS, UNSER FREUNDE & BEKANNTER
AUS DEM NETZ
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| Unser
"Garantiert 100% Bisexuell" Schielder haben für
ein bessers Identiät gesorgt. So haben mindestens 3 Menschen
uns spontan aus der Publikum angeschlossen.
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Die
Beiden haben sich zugehörig gefühlt und
sind mit uns auf der Parade mitgegangen
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Abend Essen | Infostand
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Parade |
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Bi-Pride-Fahne
Die erste Bi-Pride-Fahne
tauchte am 5. Dezember 1998 erstmals
auf. Die
rosa Farbe repräsentiert gleichgeschlechtliche Neigung (schwul
oder lesbisch), das Blau steht für Heterosexualität
und Lila
-als Ergebnis dieser Mischung bedeutet eben Bisexualität.
Dieses
Bi-Symbol untersteht bewust keinem Patent- oder Markenschutz
und ist deshalb frei verwendbar.
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